FACHAUSDRÜCKE, EINFACH ERKLÄRT

GLOSSAR

Es gibt Begriffe und Abkürzungen, die liest man immer wieder. Damit Sie ganz genau wissen, was sich dahinter verbirgt, haben wir Ihnen hier eine Auswahl einiger wichtiger Ausdrücke samt Übersetzung zusammengestellt.

Diese müssen Sie natürlich nicht auswendig lernen. Denn wenn wir mit Ihnen sprechen, erklären wir Ihnen gern alles – nicht nur die Termini, sondern auch die Technik.

D

Digital Operator

Wenn Sie selbst digital fotografieren, werden Sie sicher schon erlebt haben, wie sehr eine Aufnahme vom eigentlichen Motiv abweichen kann. Sicher lässt sich einiges mit Bildbearbeitung auffangen. In der professionellen Fotografie jedoch werden viele Fehlerquellen von Anfang an ausgeschlossen – mit einem Digital Operator.  Als ausführender Arbeiter vereint er Fotografie- und Produktionskenntnisse. Ihm obliegt die Qualitätskontrolle der Bilder durch die ganze Prozesskette bis hin zum perfekten Ergebnis. Schon während der Produktion der Fotos behält er die technischen Aspekte im Blick. So kann sich der Fotograf ganz auf seine Aufgabe konzentrieren, was seinen Job einfacher und schneller macht. Zudem profitiert er von dem für ihn meist branchenfremden Wissen aus dem Bildbearbeitungs-Bereich, das der Digital Operator aus dem Effeff beherrscht. Somit ist der Operator auch ein Optimierer, der Zeit und Geld spart – vom Weißabgleich über die Rohdaten-Konvertierung bis zur Druckvorstufe. 

Druckvorlage

Viele nutzen Druckvorlagen aus dem Internet oder von Grafik-CDs, um z. B. Einladungskarten selbst zu gestalten. In der Drucktechnik jedoch bezeichnet die Druckvorlage all jene Unterlagen und Daten, die zur Herstellung der Druckform erforderlich sind. In Zeiten der Reprotechnik waren dies Filme, Platten oder auch PostScript-Dateien (EPS). Die 2008 eingeführte digitale Druckplattenbelichtung (CTP, Computer to Press, auch Digital Imaging genannt) ermöglicht jedoch die direkte Bebilderung der Druckplatten in der Druckmaschine. Daher zählen auch die dafür benötigten Bild- und PDF-Dateien zu den Druckvorlagen. Ihre Erstellung ist ein Teilprozess der Druckvorstufe.

Druckvorstufe (PrePress)

Es hört sich etwas nach Countdown an, nach dem letzten Schritt vor dem Druck. Tatsächlich aber besteht die Druckvorstufe (auch PrePress genannt) aus vielen Schritten, die schließlich zur Druckformherstellung führen. In der Druckvorstufe werden verschiedene Elemente wie Grafiken, Bilder und Texte zu einem stimmigen Layout komponiert, das nach Abnahme durch den Auftraggeber in druckbare Daten umgewandelt wird. Doch zählen auch Arbeiten wie das Scannen und die Bearbeitung der Bilder, Datenaufbereitung, Satz, Reinzeichnung und Filmbelichtung/Reproduktion zur Druckvorstufe, wobei die fotografischen Arbeitsschritte  der Druckvorlagenherstellung seit ca. 1992 fast vollständig durch digitale DTP-Verfahren verdrängt werden.

DTP

Kaum zu glauben, dass sich hinter diesen drei recht profanen Buchstaben die größte Druck-Revolution seit Gutenberg verbirgt. Denn DTP steht für „Desktop-Publishing“, also das Veröffentlichen vom Schreibtisch aus. Es beschreibt das rechnergestützte Setzen hochwertiger, zu publizierender Dokumente (z. B. Broschüren oder Bücher) mit Hilfe eines Rechners, der passenden Grafik- und Layout-Software sowie eines Druckers. Der Grundstein für das DTP wurde 1985 gelegt, u. a. von Adobe mit der Seitenbeschreibungssprache PostScript, mit leistungsstarken Rechnern und PostScript-fähigen Druckern von Apple sowie PostScript-Schriften von Linotype. Heute scheint es fast selbstverständlich, auch als Laie eigene Layouts am Heimcomputer zu entwerfen. Um sich als Printprofi davon zu differenzieren, wird oftmals auch der Begriff „Electronic Publishing“ verwendet, der jedoch eher die Publizierung von elektronischen, also nicht gedruckten, Medien wie Websites, eBooks oder CD-ROMs bezeichnet.

E

EBV

Sie meinen, EBV klingt stark nach EDV? Da liegen Sie ganz richtig, denn diese Abkürzungen steht für Elektronische Bildverarbeitung. Diese ist jedoch nicht mit der Bildbearbeitung zu verwechseln, die die  Veränderung von fertigen Bildern bezeichnet. Die elektronische Bildverarbeitung hingegen beschreibt weitergehende Bearbeitungsprozeduren, mit denen Informationen aus den Ursprungsdaten extrahiert werden, wie z. B. Bewegungsbestimmung, Muster- oder Bilderkennung. Mittels Signalverarbeitung wie Restaurierung oder Rekonstruktion werden digitalisierte Daten aufgearbeitet, um visuelle 2D- bzw. 3D-Informationen darzustellen und zu speichern. Dadurch eignet sich die Bildverarbeitung optimal für den Einsatz in fast allen Wissenschafts- und Ingenieursdisziplinen, wie z. B. in der Medizin, im Maschinenbau, der Astronomie oder der Elektronenmiskroskopie.

H

High-End Bildbearbeitung

Sie ist das ultimative Schönheitsgeheimnis der Models und der Grund dafür, warum es am Urlaubsort oft nicht so schön aussieht wie im Katalog: Bildbearbeitung ist die Manipulation von digitalen Bildern, Fotos, Negativen und/oder Dias. Dabei kann es sich um kleinere Korrekturen handeln, um z. B. Belichtungsfehler, Unschärfe, rote Augen oder Bildrauschen auszugleichen. Oftmals dient sie aber auch zum Schönen der Realität, so dass das Ergebnis eher eine kreative Illusion als eine authentische Darstellung ist. High-End-Technik macht fast alles möglich. Dabei bezeichnet „High-End“ den bestmöglichen verfügbaren technischen und technologischen Standard von Entwicklungen und Geräten. Oft wird es synonym zu „State of the Art“ verwendet. Das „hohe Ende“ ist etymologisch betrachtet das der Preisskala, da Geräte dieses Segments entsprechend teuer sind. 

R

Reinzeichnung

Zwar ist auch sie nur eine Disziplin im Entstehungsprozess einer grafischen Gestaltung, doch von so immenser Wichtigkeit, dass sie einen eigenen Berufszweig hervorgebracht hat: Die Reinzeichnung ist der finale Schritt vor der Erstellung der Druckvorlage. Sie beinhaltet nicht nur alle zu druckenden Elemente (bzw. Platzhalter) und deren genaue Position (auch „Stand“ genannt), sondern zudem die drucktechnischen Parameter wie Farbmanagement und Randbeschnitt. Der Reinzeichnung voraus geht das Grob- oder Rohlayout, das meistens als Diskussionsgrundlage für den nächsten Schritt, das Reinlayout dient. In dieser Phase werden die endgültigen Bilder, Grafiken und Texte eingefügt und ihre Stände festgelegt.

S

Systemadministration

Wer sich selbst Programme auf seinem PC installiert, wird sicher schon öfter über (fehlende?) Administratorenrechte gestolpert sein. Dies sind Zugriffsrechte, die zur Installation oder Veränderung von Software auf einem Rechner autorisieren. Auch Systemadministratoren benötigen Zugriffsrechte, allerdings für ganze Computersysteme, um sie zu verwalten (lat. administrare). Doch zählt auch die Planung, Installation, Konfiguration und Pflege ganzer IT-Infrastrukturen zum umfassenden Aufgabenbereich eines „Sysadmin“: von den Arbeitsplatzrechnern über die Server und zugrunde liegenden Speichersysteme und Netzwerke bis hin zu den Telekommunikationssystemen. Dabei kümmert sich der Systemadministrator nicht nur um die Hard- und Software, sondern auch um Menschen. Im Unternehmen steht er den Usern zur Betreuung und Beratung zur Verfügung, koordiniert anstehende Maßnahmen mit den Entscheidern und arbeitet eng mit der Rechenzentrumsleitung zusammen.

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